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Rumänien und seine Strassenhunde - Daten und Fakten

zur Zeit leben geschätzt 600.000 Straßenhunde in Rumänien. Davon alleine 60.000 in der Hauptstadt Bukarest und es werden immer mehr.

WARUM?

Weil es ein ertragsreiches Geschäft ist, Leben zu töten. Ein Hundefänger kassiert 75,-- EUR und eine Tötung 235,-- EUR je Hund. Ein Besitzer hat eine Woche Zeit seinen Hund wieder rauszuholen, danach kann er adoptiert werden. Nach 14 Tagen darf getötet werden.

In Rumänien ist es nicht erlaubt von Tötungen zu sprechen, es soll Public Shelter gesagt werden. Die Hunde bekommen kaum Futter, selten frisches Wasser, oder bei 45 Grad überhaupt Wasser. Hier regiert die Angst, der Hunger und der Kampf. Die Größeren und Stärkeren verletzen die Alten, Schwachen und Kleinen. Das ist das tägliche Leben in rumänischen Tötungen.

Wer finanziert das Ganze?

Die EU mit unseren Steuergeldern. Auf Nachfragen teilt die EU-Kommission mehrfach mit, dass sie unser Geld nur verteilt und nicht die Aufgabe hat, zu kontrollieren, ob das Geld richtig eingesetzt wird.

Das sei Ländersache. Rumänien ist das Land, das die meisten Fördergelder in der EU erhält. Auch für das Seuchenprogramm, das jetzt nach zehn Jahren abläuft, ist gescheitert. Die Probleme werden nicht angegangen sondern verstärkt. 2009 beim Beginn des Gesetzes zur Tötung an Straßenhunden waren es bei Weitem weniger Streuner auf den Straßen. Aber warum reduzieren, wo doch alle wunderbar daran verdienen?!

Die Bürgermeister, die Shelterbetreiber, die Hundefänger, die Tierärzte (haben mal den Hippokratischen Eid geschworen). Alle haben noch nie so gut verdient. Also warum was ändern?

Weil wir die Schnauze voll haben!

WIR finanzieren ihre Empathielosigkeit, ihre Geldgier, ihre Skrupelosigkeit. Es wird Zeit, dass es sich ändert und zwar asap. As soon as possible.

Aber wie ändern wir die dortige Situation?

Durch politischen Druck. Wie z.B. durch Demos, wie derzeit gegen die Türkei. Boykottiert solche Länder. KEIN URLAUB, KEINE Produkte von dort kaufen und keine Dienstleistungen von ihnen in Anspruch nehmen, denn finanzieller Verlust ist die beste Strafe. Und Druck gegen die EU-Kommission. Sie soll ihren Job richtig machen, denn dafür wird sie bezahlt. Kontrolllgremien müssen besser funktionieren oder bestenfalls noch zusätzlich geschaffen.

Was tun wir von Rettung für Tötungstiere e.V.?

Zur Zeit retten wir Hunde aus Tötungen und von der Straße. Aber das Ziel ist es, die Hunde von der Straße zu holen, BEVOR der Hundefänger kommt. Denn dann verdienen weder er, noch die Tötung Geld. Und wenn Hunde aus den Tötungen geholt werden, wird Platz für neue geschaffen.

Also wieder Geldeinnahmen. Ferner halten sich die Tötungen an keinerlei Regelungen zur Hygiene, zum Seuchenschutz und auch an das Kastrationsgesetz. Es werden die Hunde erst bei Herausgabe kastriert, viele Hündinnen werden in den Tötungen tragend, es werden gesunde Hunde zu den kranken gepackt. Wer krank oder verletzt ist, hat Pech.

Wird ja eh bald getötet, wenn er nicht vorher verhungert ist.

Hunde aus den Tötungen holen, heißt alleine ein hoher Kostenaufwand für Tierarztrechnungen und das Schlimmste, sie sind meistens so traumatisiert, dass sie gar nicht oder schwer vermittelbar sind.

Deshalb wollen wir mehr Kastrationen durchführen. Eine Kastration kostet in Rumänien im Schnitt 30 Euro. Also ist hier viel möglich. Es muß nur gemacht werden. Leider konzentrieren sich zu wenig hierauf, auch Spendeneinnahmen sind sehr schwierig.

Aber Leben das nicht entstanden ist, kann nicht getötet werden.

--

Melanie Stein

1.Vorsitzende Rettung für Tötungstiere e.V.

gemeinnütziger Verein

Hochstein 47

86657 Bissingen

0176-40 455 300

www.rftt-ev.de